Seiteninterne Suche

Schulmuseum Nürnberg

Einmal ein 200 Jahres altes, echtes Schulheft anfassen, die Fingerabdrücke des Schülers sehen, seine Gedanken in den Aufsätzen verfolgen. Oder ein Spickzettel, eingesetzt im Unterricht 2014: Das Schulmuseum Nürnberg widmet sich einer attraktiven Vermittlung von Geschichte aus der Schulperspektive, thematisiert die aktuelle Schule und unterstützt die entsprechende universitäre Lehre und Forschung. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung von Schule für den einzelnen Menschen, die Gesellschaft und die Wirtschaft.

Eigene Workshops für die Grundschule, Mittelschule, Realschule und Gymnasien bieten SchülerInnen die Möglichkeit, mit echten Originalen zum Anfassen selbstständig zu arbeiten. Über die jeweilige zeitgenössische Schülerperspektive hinaus gilt der Blick den großen historischen Zusammenhängen. Für die Sekundarstufe reicht der Themenkreis von der Sozialen Frage des 19. Jahrhunderts über das Kaiserreich, Erster Weltkrieg, Nationalsozialismus bis zur 1968er Schülerrevolte. Angeboten wird auch ein historischer Schulunterricht in ei- nem originalen Klassenzimmer aus dem Jahre 1900.

Selbstständig forschen und experimentieren können SchülerInnen auch in den größeren Lernwerkstätten für Mathematik, Naturwissenschaften und zur Schule im Nationalsozialismus. Das „Matheland“ richtet sich an Kinder von der Vorschule bis zur 2. Klasse Grundschule, die beiden anderen Lernwerkstätten sind für Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien eingerichtet.

Das Museum ist eine Kooperation der FAU und der Stadt Nürnberg und besitzt eine eigene Sammlung, eine der größten ihrer Art im deutschsprachigen Raum.

Schulmuseum Nürnberg
Dr. Mathias Rösch
mathias.roesch@fau.de
0911 5302-574
http://www.schulmuseum.fau.de