Foren & Workshops

Während der Tagung gibt es zwei Foren- und Workshop-Phasen:

  • Foren- und Workshop-Phase A – 11:00 bis 12:15 Uhr
  • Foren- und Workshop-Phase B – 15:00 bis 16:15 Uhr

Bei der Anmeldung wählen Sie zwei der hier gelisteten Foren (1-8) oder Workshops (9-17) aus. Nicht alle Foren oder Workshops werden in beiden Phasen angeboten.

1. Einführung in die Pädagogische Diagnostik A&B

Einführung in die Pädagogische Diagnostik

Pädagogische Diagnostik gehört zum Kern professioneller Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern. Wer Schülerinnen und Schüler individuell fördern möchte, muss zuerst deren Lernstand und während dessen ihren Lernfortschritt feststellen. In diesem Forum erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Grundlagen Pädagogischer Diagnostik, die Lernprobleme und Lernpotentiale zu erkennen hilft. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf die Diagnose von Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler gelegt. Die Methode der Beobachtung steht hierbei im Mittelpunkt

Dr. Katrin Vogt
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Dr. Katrin Vogt ist wissenschaftliche Referentin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), Referat Pädagogische Grundsatzfragen. Sie beschäftigt sich dort vorrangig mit der schulartübergreifenden Koordination und technischen Umsetzung von LehrplanPLUS sowie mit Fragen der Pädagogischen Diagnose und individuellen Förderung. Sie ist Diplom-Psychologin mit einem Zusatzstudium Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik, verbrachte nach ihrer Promotion im Bereich der Motivationsforschung und kooperativen Lernprozesse drei Jahre bei Prof. Manfred Spitzer (ZNL) in Ulm und ist seit 2007 am ISB in München tätig.

Art: Forum, Vortrag mit der Möglichkeit für Publikumsrückfragen
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

2. Selbstreflexion diagnostischer Kompetenzen am Beispiel fächerübergreifender Kompetenzen A&B

Selbstreflexion diagnostischer Kompetenzen am Beispiel fächerübergreifender Kompetenzen

Auf der Grundlage einer theoretischen Modellierung von „Diagnostischen Kompetenzen“ für Lehrkräfte als systematische Schrittabfolge, reflektieren die Teilnehmerinnen ihre eigenen diagnostischen Kompetenzen anhand ausgewählter Übungen. Der inhaltliche Fokus liegt auf Lernstrategien und anderen fächerübergreifenden Kompetenzen. Abschließend werden Grenzen und Möglichkeiten schulischer Diagnostik, insbesondere unter Rückbezug auf die Ergebnisse des Selbstreflexionsprozesses, diskutiert.

Prof. Dr. Brigitte Latzko, Dr. Katrin Gottlebe
Universität Leipzig
Prof. Dr. Brigitte Latzko seit 2016 Professur für Psychologie in Schule und Unterricht an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig Sie vertritt in Lehre und Forschung den Themenbereich Diagnostische Kompetenzen für Lehrkräfte und engagiert sich in der Lehreraus- und -fortbildung.

Dr. Katrin Gottlebe, Diplom-Psychologin
Seit 2014 Mitarbeiterin an der Professur für Psychologie in Schule und Unterricht der Universität Leipzig, Schwerpunkte: Aufbau und Erfassung diagnostischer Kompetenzen bei Lehramtsstudierenden und Lehrkräften, Methodik pädagogisch-psychologischer Diagnostik

Art: Forum, Vortrag mit der Möglichkeit für Publikumsrückfragen
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

3. Diagnostik und Förderung von Hochbegabten A

Diagnostik und Förderung von Hochbegabten

Die Feststellung von besonderen Begabungen sowie deren individuelle Förderung stellt im Schulalltag eine Herausforderung für Lehrkräfte dar. Das Forum informiert über den aktuellen Wissensstand zum Thema Begabungsentwicklung und zeigt darauf aufbauend die diagnostischen Möglichkeiten von Lehrkräften und sinnvolle Förderoptionen auf.

Dr. Bettina Harder
FAU - LS für Pädagogische Psychologie und Exzellenzforschung
Dr. Bettina Harder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie und Exzellenzforschung der Universität Erlangen-Nürnberg und stellvertretende Direktorin des South German Talent Centres. Ihre Forschungs- und Interessenschwerpunkte liegen in den Bereichen Begabungsentwicklung, Lernprozesse, Exzellenz, Beratung, Diagnostik und Förderung. Sie hat Bücher, Kapitel und Artikel zu diesen Themen publiziert und ist Mitglied der editorial boards verschiedener internationaler Fachzeitschriften.

Art: Forum, Vortrag mit der Möglichkeit für Publikumsrückfragen
Workshop-Phase: A
Raum: noch nicht bekannt

4. Lernprozesse diagnostizieren und individuell fördern A

Lernprozesse diagnostizieren und individuell fördern

Im Forum zum Thema „Lernprozesse diagnostizieren und individuell fördern“ werden anhand aktueller Modelle und Testverfahren Möglichkeiten und Grenzen in der Diagnostik von Lernprozessen vorgestellt. Schwerpunkt liegt dabei auf der Diagnostik metakognitiven Wissens und metakognitiver Überwachungs- und Regulationsprozesse. Unter Einbezug des Entwicklungsstandes der Lernenden soll die Förderung individueller Lernprozesse diskutiert werden. Es werden sowohl etablierte Förderprogramme vorgestellt und es sollen darüber hinaus selbst Fördermöglichkeiten abgeleitet werden, die im Unterricht eingesetzt werden können.

Dr. Marion Händel
FAU - LS für Pädagogische Psychologie und Exzellenzforschung
Dr. Marion Händel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Pädagogische Psychologie und Exzellenzforschung an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Nach ihrem Lehramtsstudium promovierte sie im Rahmen eines DFG-geförderten Graduiertenkollegs zu kontextorientiertem Lernen und Concept Mapping im naturwissenschaftlichen Unterricht (Universität Duisburg-Essen). Anschließend war sie im Projekt Nationales Bildungspanel für die Entwicklung von Kompetenztests im Bereich Metakognition verantwortlich. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Metakognition und Selbstreguliertes Lernen.

Art: Forum, Vortrag mit der Möglichkeit für Publikumsrückfragen
Workshop-Phase: A
Raum: noch nicht bekannt

5. Förderung von Mädchen in MINT – im Unterricht & Extracurricular am Beispiel CyberMentor A&B

Individuelle Förderung von Mädchen in MINT - Implikationen für den Unterricht und extracurriculare Förderung am Beispiel CyberMentor

Mädchen verfügen über dieselben Fähigkeiten und Talente für MINT-Fächer wie Jungen. Dennoch werden Ihnen häufiger geringere Fähigkeiten zugeschrieben als den Jungen. Gleichzeitig wählen Mädchen seltener eine berufliche Laufbahn in den MINT-Bereichen. Im Forum sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie eine individuelle Förderung von Mädchen in den MINT-Fächern im schulischen und außerschulischen Bereich gelingen kann. Dabei liegt der Fokus im schulischen Bereich auf Maßnahmen, welche in den alltäglichen Unterricht integriert werden können. Möglichkeiten der Förderung im außerschulischen Bereich werden am Beispiel CyberMentor vorgestellt.

Nicole Dutschmann, Marold Reutlinger
FAU - LS für Pädagogische Psychologie und Exzellenzforschung
Reutlinger, Marold: wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl Pädagogische Psychologie und Exzellenzforschung und COO des World Giftedness Center, Dubai/UAE, Forschung und Lehre im Bereich der Förderung in MINT, Neue Medien im Unterricht, Motivationale Zielorientierung, Umwelteinfluss bei der Entwicklung von Leistungsexzellenz
Dutschmann, Nicole: M.A., wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl Pädagogische Psychologie und Exzellenzforschung und Pressereferentin Programm CyberMentor, Forschungsschwerpunkte: Digitale Medien und Kompetenzerwerb, Multimediales Schulbuch, Kommunikations- und Medienwirkungsforschung

Art: Forum, Vortrag mit der Möglichkeit für Publikumsrückfragen
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

6. Mit der Potenzialanalyse Kompetenzen entdecken A

Kompetenzen entdecken – die Potenzialanalyse als Instrument zur beruflichen Orientierung und individuellen Förderung

Persönliche Kompetenzen entdecken, eigene Interessen weiterentwickeln und verborgene Talente erkennen – die Potenzialanalyse öffnet Schülerinnen und Schülern den Blick für ihre beruflichen Möglichkeiten abseits der Notengebung. Sie bildet damit eine Basis für eine gezielte individuelle Förderung. In dem Forum wird die Potenzialanalyse als Unterstützungsinstrument vorgestellt und es werden die beiden Verfahren 2P | Potenzial & Perspektive – Ein Analyseverfahren für neu Zugewanderte sowie die Kompetenzanalyse Profil AC als Beispiele von erfolgreich eingesetzten Potenzialanalyseverfahren näher betrachtet.

Nina Feldmann
MTO Tübingen
Nina Feldmann ist Diplom-Psychologin und arbeitet als stellvertretende Bereichsleiterin bei der MTO Psychologische Forschung und Beratung GmbH in Tübingen. Für MTO konzipiert Fr. Feldmann seit knapp 10 Jahren Konzepte und Verfahren zu den Themen Kompetenzfeststellung, Schulentwicklung, Berufsorientierung und Lernende Organisation. Sie war u. a. beteiligt an der Entwicklung der beiden Potenzialanalyseverfahren 2P | Potenzial & Perspektive – Ein Analyseverfahren für neu Zugewanderte sowie die Kompetenzanalyse Profil AC, die insgesamt über 400.000-mal durchgeführt wurden.

Art: Forum, Vortrag mit der Möglichkeit für Publikumsrückfragen
Workshop-Phase: A
Raum: noch nicht bekannt

7. Individuelle Förderung durch Feedback A&B

Wie können Studierende lernen, Schülerinnen und Schüler durch konstruktives Feedback individuell zu fördern“? Design und Befunde des ProFee-Projekts

Im Rahmen individueller Förderangebote im Unterricht kommt dem Erteilen von Feedback eine wichtige Bedeutung zu. Daher setzt das Projekt ProFee (Professionell Feedback geben – Lernen mit Videos) bereits in der ersten Phase der Grundschullehrer*innenbildung an. In Seminaren sollen Studierenden durch die Analyse fremder und eigener Videos lernen, Schüler*innen gutes Feedback zu geben. Mithilfe eines quasi-experimentellen Designs wird hierbei die Wirksamkeit unterschiedlicher Seminarkonzepte systematisch untersucht. Das Forum bietet die Gelegenheit, sowohl Möglichkeiten des Einsatzes von Videos im Lehramtsstudium als auch die Anlage von Forschungsprojekten zur systematischen Untersuchung von Lerneffekten in der Hochschullehre zu diskutieren.

Dr. Miriam Hess
FAU - Institut für Grundschulforschung
Dr. Miriam Hess, Akademische Rätin am Institut für Grundschulforschung der Universität Erlangen Nürnberg
Forschungsschwerpunkte: Unterrichtsqualität, Kognitive Aktivierung, Feedback, Videobasierte Unterrichtsforschung, Einsatz von Videos in der Lehrer*innenbildung

Art: Forum, Vortrag mit der Möglichkeit für Publikumsrückfragen
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

8. Personalisiertes Lernen in der Mosaikschule Alterswilen A&B

Personalisiertes Lernen in der Mosaikschule Alterswilen

In der Mosaikschule Alterswilen (Schweiz) lernen die Schülerinnen und Schüler in altersdurchmischten und leistungsheterogenen Gruppen. Dabei wird sowohl auf kooperative Lernformen wie auch auf individualisiertes Lernen Wert gelegt. Eine Kultur der Wertschätzung und auch die richtige Software für Lernschritte und Lernwege sind Voraussetzung für erfolgreiches Lehren und Lernen in einer Mosaikschule. Was das im Schulalltag bedeutet, werde ich in Wort und Bild erläutern.

Christian Lutz
Schule Kemmental/Schweiz
Seit über 20 Jahren Lehrer und Schulleiter in Alterswilen, Entwicklung des Modells „Mosaik“ mit altersdurchmischten Lerngruppen auf der Sekundarstufe I, Vater von vier erwachsenen Kindern.

Art: Forum, Vortrag mit der Möglichkeit für Publikumsrückfragen
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

9. Diagnostik und individuelle Förderung arithmetischer Kompetenzen im zweiten Schuljahr A&B

Mathematikunterricht: Diagnostik und individuelle Förderung arithmetischer Kompetenzen im zweiten Schuljahr

Nur eine spezifische Diagnostik kann als Grundlage einer individuellen Förderung dienen. Ausgehend von Erläuterungen zu den Hauptsymptomen einer möglichen Rechenschwäche wird exemplarisch auf die computergestützte Diagnostik BIRTE 2 eingegangen. Basierend auf der Erfassung charakteristischer Fehlertypen ermöglichen die Hypothesen in den Testergebnissen die Erstellung individueller Förderpläne. In wie weit in der eigentlichen Förderung die Fördergrundsätze „Anknüpfen an vorhandene Kompetenzen“, „Entwickeln von Rechenoperationen aus Handlungen an Material“ und „Unterstützen des Prozesses der Verinnerlichung von Handlungen zu mentalen Vorstellungen“ umgesetzt werden können, wird in der zweiten Hälfte des Workshops aufgezeigt.

Nicolai von Schroeders
FAU - Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik
Seit 2012 an der FAU am Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik. Vorherige Stationen Universität Bielefeld und Universität Paderborn. Forschungsschwerpunkte: Computergestützte Diagnostik und rechenschwäche in der GS, Fehleranalyse

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

10. Individuell fördern im Rahmen der Inklusion an der Grundschule A&B

Individuell fördern im Rahmen der Inklusion an der Grundschule – Praxisbezug durch Fallbeispiele

Möglichkeiten (aber auch Grenzen) individueller Förderung für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache, emotionales und soziales Verhalten an der Grundschule werden ausgehend von Fallbeispielen, in denen Situation und Lernausgangslage solcher Schüler dargestellt wird, aufgezeigt.

Ute Ehrenfeld
Michael-Ende-Grundschule Nürnberg
Lehrkraft für Sonderpädagogik, Förderschwerpunkte: Lernen, Sprache, emotionales und soziales Verhalten tätig an Grundschule mit Schulprofil Inklusion in Nürnberg

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

11. Sprechen/Schweigen über Rassismus(erfahrungen) im Lehrer_innenzimmer B

Sprechen/Schweigen über Rassismus(erfahrungen) im Lehrer_innenzimmer

In seinem Impulsreferat präsentiert Karim Fereidooni ausgewählte Ergebnisse seiner Dissertation mit dem Titel „Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen von Lehrkräften ‚mit Migrationshintergrund‘ im deutschen Schulwesen“. Anschließend arbeiten die Teilnehmer_innen (in Kleingruppen) heraus, warum das Sprechen über Rassismus in Gesellschaft und Schule schwierig ist und welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Gemeinsam wird überlegt, welche Maßnahmen dazu beitragen können, um Rassismuskritik als Professionskompetenz von (angehenden) Lehrer_innen auszubilden.

Prof. Dr. Karim Fereidooni
Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Karim Fereidooni ist Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum.

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: B
Raum: noch nicht bekannt

12. Heterogenität wahrnehmen – individuell fördern. Binnendifferenzierung Deutsch am Gymnasium A&B

Heterogenität wahrnehmen – individuell fördern. Binnendifferenzierung im Deutschunterricht des Gymnasiums

Nach einem knappen Input zu personorientierten Förderkonzepten werden verschiedene in der Praxis erprobte Modelle und Verfahren zu binnendifferenzierendem Arbeiten im Deutschunterricht des Gymnasiums vorgestellt. Im Workshopteil identifizieren die Teilnehmenden entsprechende Bedürfnisse aus ihrer Unterrichtspraxis und skizzieren mithilfe der angebotenen Materialien Lösungskonzepte.

Dr. Birgit Neuhold
Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg
Studium Englisch/Deutsch Lehramt, bis 2015 am Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf/Pegnitz, seit 2015 Seminarlehrerin Deutsch am HSG, Schulbuchautorin, Multiplikatorin ALP Dillingen für Diagnostizieren und fördern

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

13. Diversitätssensibles Unterrichten: Individualisiertes Lernen durch digitale Medien fördern A&B

Diversitätssensibles Unterrichten: Individualisiertes Lernen durch digitale Medien fördern

Individuelle Förderung gilt als pädagogisch-didaktische Möglichkeit, der Diversität von Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Der Workshop fokussiert interkulturelle Vielfalt und thematisiert die Frage, auf welche Weise digitale Medien zum individualisierten Lernen in Schule und Unterricht beitragen können. Neben der Vorstellung eines schulartübergreifenden Unterrichtsprojekts soll diskutiert werden, wie Lernsituationen unter Verwendung digitaler Medien im eigenen Unterrichtskontext gestaltet werden können, um Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. Der Workshop bietet überdies die Gelegenheit, verschiedene digitale Medienangebote und deren Potenziale für individualisiertes Lernen für die eigene Unterrichtspraxis zu erproben.

Maria Seiferth-Zapf
Universität Würzburg, Lehrstuhl für Schulpädagogik
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Schulpädagogik der JMU Würzburg, Promotionsvorhaben: Praxis- und theorieorientierte Entwicklung und Evaluation eines Unterrichtskonzepts zur Förderung interkultureller Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern unter Verwendung digitaler Medien. Weitere Arbeits- und Forschungsgebiete: Potenziale der Medienpädagogik für interkulturelles Lernen im Kontext von Flucht und Migration, Lernen mit und über digitale Medien in der Schule, schulische und außerschulische Jugendbildung im Aufgabenbereich der Mittelschule

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

14. Diversitätssensibilität im Deutschunterricht am Beispiel ästhetischer Kommunikation. A&B

Diversitätssensibilität im Deutschunterricht am Beispiel ästhetischer Kommunikation. Theoretische Grundlagen, empirische Überprüfung, unterrichtliche Praxis

Gespräche über Literatur werden im Deutschunterricht oft fragend-entwickelnd geführt, indem der Lehrende Gesprächsthema, -ziel und -verlauf bestimmt. Eine solche Kommunikationsform ignoriert jedoch ebenso oft die Diversität der Schüler und deren individueller Textbegegnungen. In diesem Workshop soll deshalb ein Modell ästhetischer Kommunikation, das die individuellen ästhetischen Erfahrungen der Schüler nicht zerredet, sondern erschließen und vertiefen will, vorgestellt, erprobt und auf der Basis empirischer Forschungsergebnisse diskutiert werden.

Christian Albrecht
FAU - Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Christian Albrecht ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er studierte Lehramt für Gymnasium und arbeitete an unterschiedlichen Gymnasien. Seine Forschungsschwerpunkte sind ästhetische Kommunikation und Erfahrung im Literaturunterricht, Filmdidaktik, Digitalisierung im Bildungskontext und empirische Unterrichtsforschung.

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

15. Sprachförderung mit dem Lernszenario A&B

Sprachförderung mit dem Lernszenario

Das Lernszenario ist ein didaktischer Ansatz für den Umgang mit sprachlicher Heterogenität im Unterricht. Durch innere Differenzierung ermöglicht es eine ganzheitliche und – ausgehend von der Sprachkompetenz des Einzelnen – individuelle sprachliche Förderung der SchülerInnen. Dabei fördert es auch die Lernerautonomie. Im Workshop soll das Konzept des Lernszenarios vorgestellt und anhand beispielhafter Lernszenarien kritisch beurteilt werden. Zum Abschluss des Workshops werden die Teilnehmenden eigenständig Lernszenarien planen.

Evelyn Beck
FAU - Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache
Seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache der Universität Erlangen-Nürnberg, Arbeitsschwerpunkte: Arbeit mit Lernszenarien im Unterricht, Zweitsprachförderung in der Grundschule, mehrjährige Praxiserfahrung als Grundschullehrerin, 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen und das Erweiterungsfach Didaktik des Deutschen als Zweitsprache

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

16. Anschlussfähige Bildungsprozesse im Fachbereich Zahlen und Operationen gestalten A&B

Wie können anschlussfähige Bildungsprozesse im Fachbereich Zahlen und Operationen gestaltet werden?

An einem exemplarischen Beispiel wird das Potential einer natürlich differenzierten Lernumgebung mit Blick auf Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz für alle Jahrgangs- und Leistungsstufen als anschlussfähiger Bildungsprozess entfaltet. Damit kann den Ansprüchen einer integrierten Förderpädagogik entsprochen werden. Das vorgestellte Spiel kann in allen Jahrgangsstufen und auf jedem Leistungsniveau angeboten sowie durch die Schüler individuell adaptiert, weiterentwickelt und in Ihrer nächsten Mathematikstunde in optimaler Passung zu den inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen des LehrplanPLUS umgesetzt werden.

Jeannette Heißler
Thusneldaschule Nürnberg
Seminarrektorin im Schulamtsbezirk Nürnberg; Lehrbeauftragte in der Lehrerausbildung an der FAU; Autorin von Veröffentlichungen zur kompetenzorientierten Unterrichtsplanung; Lehrplanmultiplikatorin, Evaluatorin, Schulentwicklungsmoderatorin

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: A&B
Raum: noch nicht bekannt

17. Individuelle Wege zum Rechnen im neuen Zahlenraum A

Individuelle Wege zum Rechnen im neuen Zahlenraum

In der Grundschule erschließen sich die Schülerinnen und Schüler in jedem Schuljahr einen neuen Zahlenraum. Dabei Nach der Sicherung des Verständnisses für den Zahlenraum schließt stets der Schritt an, mit dem neuen Zahlenmaterial zu rechnen. Dabei zeigt sich stets die große Leistungsheterogenität der Grundschulkinder. Im Workshop werden für die verschiedenen Jahrgangsstufen Aufgabenformate vorgestellt und diskutiert, die den Übergang zum Rechnen anschauungsgebunden begleiten und durch natürliche Differenzierung individuelle Lernwege zulassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der begleitenden Diagnostik, um die individuellen Lernwege der Kinder angemessen begleiten zu können.

Eva-Maria Plackner
FAU - Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik
Eva-Maria Plackner, Dozentin für Mathematikdidaktik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Grundschullehrerin, im Schuljahr 2006/07 Einsatz an einer Münchner Hauptschule. Promotionsprojekt: InForM - Innovative Formen der Leistungsmessung im Mathematikunterricht" an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Art: Workshop, Dialog und Erarbeitung mit den Teilnehmenden
Workshop-Phase: A
Raum: noch nicht bekannt