Inklusion in der Lehrkräftebildung
Inklusion macht Schule stark. Wenn Unterricht adaptiv auf die Bedürfnisse jedes Lernenden eingeht, kann sich jede und jeder entfalten. Das bereitet auf eine vielfältige Gesellschaft vor, fördert Zusammenhalt und sichert faire Bildungschancen. Die Lehrkräftebildung übernimmt dabei eine Schlüsselrolle: Wir verankern Inklusion in Studium und Lehre, qualifizieren angehende wie berufstätige Lehrkräfte, entwickeln und erforschen wirksame didaktische Konzepte und bringen sie in die Praxis – im Austausch mit Schulen und Partnern.

Was bedeutet für uns Inklusion?
Inklusion bedeutet für uns, dass Studierende aller Lehrämter für den inklusiven Umgang mit Heterogenität vorbereitet werden sollen. Dabei finden alle Differenzlinien (z.B. kognitive, motivationale und affektive Voraussetzungen, Sprache, kulturelle und soziale Herkunft, Persönlichkeit, chronische Krankheiten, verschiedene sonderpädagogische Unterstützungsbedarfe) Berücksichtigung.
Damit verwenden wir Inklusion nicht nur in einem auf sonderpädagogischen Förderbedarf bezogenen, sondern in einem weiten Verständnis. Während es in den bildungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen vorrangig um Basiswissen zu Inklusion und den Aufbau einer inklusiven Haltung geht, liegt in den fachdidaktischen Lehrveranstaltungen der Fokus auf der Frage, wie fachliches Lernen für ausnahmslos alle Schülerinnen und Schüler ermöglicht und unterstützt werden kann. Dabei werden theoretische Grundlagen, empirische Erkenntnisse und unterrichtspraktische Konkretisierungen in den Blick genommen. Darüber hinaus werden in den Fachwissenschaften inklusionsbezogene Themen fachspezifisch aufgegriffen.
Inklusion an der FAU
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